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  • Theaterstücke

Der Fabrikant Julius Seibold (Stefan Wagner) sähe seine Tochter gerne mit seinem Kompagnon Max Stieglitz (Johannes Weiß) verheiratet. Jedoch löst der etwas "langweilige" Max weder bei Tochter Gerty (Sarah Sterkl) noch bei der Mutter Regine (Susanne Malle-Scattolin) große Begeisterung aus. Der Lebemann Heinz Fellner (Stefan Höchtl) scheint der jungen Frau ein viel geeigneter Kandidat. Um Max für Gerty interessanter zu machen, dichtet Julius ihm eine ausschweifende Vergangenheit und ein Verhältnis mit einer Schauspielerin (Kerstin Thain) an. Als diese tatsächlich auftaucht, erreichen die Komplikationen ihren Höhepunkt.

Die Situation ist seltsam: Charley Brock – der stellvertretende Bürgermeister von New York – und seine Gattin haben zu ihrem zehnten Hochzeitstag eingeladen, aber als die ersten Gäste eintreffen, ist keiner der beiden da und nichts ist vorbereitet. Doch schnell findet Ken Gorman den Gastgeber im Schlafzimmer – blutüberströmt und mit einer Pistole in der Hand. Damit beginnt eine rasante Geschichte voller Ratlosigkeit einerseits und voller seltsamer Einfälle andererseits. Im Versuch, die Geschehnisse voreinander zu verbergen, jagt ein Gerücht das andere und die Fragen überschlagen sich.

Der exzentrische und gutmütige Millionär Lang (Johannes Weiß) will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter falschem Namen an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma und gewinnt den 2. Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel Kitzbühel. Dorthin reist er als armer Schlucker in Begleitung seines langjährigen Dieners Johann (Stefan Höchtl). Langs Tochter Hilde (Andrea Wagner) und die Hausdame Frau Kunkel (Marion Jochum) bereiten das Hotel auf den heimlichen Besuch des verkleideten Millionärs und dessen Gewohnheiten vor. Wie jedoch der Zufall so spielt, wird Dr. Fritz Hagedorn (Stefan Wagner), ein arbeitsloser Werbefachmann, fälschlicherweise für den Millionär gehalten und entsprechend verwöhnt. Wie werden jedoch das Hotelpersonal (Elisabeth Weinstabl, Eva Mistlbacher und Michael Weiß) und die verwöhnten Hotelgäste (Kerstin Thain, Caroline Malle und Sarah Sterkl) auf den verarmten Gast reagieren?

Der gut situierte Schokoladenhersteller Vinzenz (Stefan Wagner) stellt der schrulligen Tante Fini (Marion Jochum) und seiner Mutter (Elisabeth Weinstabl) seine Eroberung Stupsi (Kerstin Thain) vor. Stupsi und ihre Kolleginnen (Andrea Wagner, Barbara Weiß, Julia Zawadil), die im „ältesten Gewerbe der Welt“ arbeiten, decken einige Familiengeheimnisse der Raupenstrauch„s auf und treffen dort - im guten Haus - auf alte Bekanntschaften (Johannes Weiß).

Julia (Marion Jochum) langweilt sich in ihrem Dasein als reiche Hausherrin des Anwesens Poveda. Darum bastelt sie sich ein fantastisch-aufregendes Leben, indem sie eine Lüge nach der anderen erfindet. Somit nimmt das Unheil bald seinen Lauf, denn „wer einmal lügt, ...“

Der chaotische Seifenfabrikant Pierre Barnier (August Brückler) wird von seinem Angestellten Albert Leroi (Stefan Wagner) erpresst. Dem nicht genug, will Leroi auch noch die Tochter des Seifenfabrikanten (Julia Zawadil) heiraten. Die wiederum ist in Wirklichkeit in Oscar (Stefan Höchtl), den Chauffeur, verliebt. Mittendrin taucht auch noch die Jugendliebe von Barnier (Kerstin Thain) auf. Damit ist das Chaos perfekt: Denn jeder liebt scheinbar den Falschen. Immer im Auge haben die Männer im Stück aber die millionenschwere Mitgift.

Felix Bollmann (Stefan Wagner) sucht als ehrlicher Halunke Zuflucht in einer psychotherapeutischen Praxis und wird versehentlich von Sprechstundenhilfe Engel (Kerstin Thain) für die Vertretung des Arztes gehalten. Bollmann feiert als Laie therapeutische Erfolge – Verwirrung bricht aus.

In Frankreich lebt und liebt man anders. Ältere Herrn (Hannes Weiß, Walter Zawadil) erteilen sich selber die Erlaubnis zum Kapern junger Mädchen (u.a. Julia Zawadil). Jüngere Herrn nehmen sich auch so einiges heraus - nicht nur Geld. Am Ende sieht alles anders aus, als es sich der Herr des Hauses vorgestellt hat: Statt eines gemütlichen Wochenendes mit der jungen Monique verbringt er viel Zeit mit seiner Frau (Elisabeth Weinstabl), deren Schwiegermutter (Marion Jochum) und zwei Ganoven (Gregor Eibner, Philipp Haselbeck), welche ihren Gastgeber glatt wie einen Komplizen aussehen lassen. Da kann nur noch der Besuch von Kriminalinspektor Dambier (August Brückler) helfen. Zuletzt wollen es alle wissen: Wer ist nun wirklich der Ganove? Kennen wir das nicht von irgendwo?

England 1942, im Haus des verklemmten Pfarrers Lionel Toop, der mit der eher mittelmäßigen Schauspielerin Penelope verheiratet ist. Argwöhnisch von der Kirchenvorstandsdame Miss Skillon beäugt und vom frechen Dienstmädchen Ida mit passenden Sprüchen kommentiert, entwickelt sich eine Verwechslungskomödie, an der Clive, der Ex-Schauspielerkollege Penelopes, jetzt Soldat, ein ungebetener Gast (ein entflohener deutscher Kriegsgefangener), der Bischof von Lax (Penelopes Onkel) und ein Ersatz-Pfarrer teilhaben. Am Ende sind fünf Pfarrer im Pfarrhaus versammelt, drei echte und zwei unechte. Im heiteren Ratespiel 'who is who?' gibt ein Satz den anderen, setzt eine Pointe die nächste.

Es brennt im kleinen Städtchen, aber immer nur beim Nachbarn. Als sich zwei zwielichtige Gesellen (Hannes Weiß und Walter Zawadil) beim Jedermann Biedermann (August Brückler) einquartieren täuscht sich dieser und sein Umfeld (Babette Biedermann gespielt von Marion Jochum) durch eine Lüge hinweg um sich zu beruhigen. Um nicht selbst Opfer der Feuerteufel zu werden versucht er aus der Not eine Tugend zu machen und bietet seine verzweifelte Freundschaft an. Da der Zweck die Mittel heiligt, und der Jedermann ein guter Mensch zu sein versucht, sollte er vom Feuer verschont bleiben. In einem effektvollen Finale hinterlässt das anspruchsvolle Stück über Zivilcourage und der Gefahr, die vom Wegsehen ausgeht, einen bitteren Nachgeschmack von Reumütigkeit und Verständnis gegenüber dem Biedermann, der eigentlich Jedermann sein könnte.

Die Idylle auf einer Bio-Farm gerät ins Wanken, als Gesundheitsfarmer Roland den Adrenalinspiegel von Frau und Schwiegermutter mit den Trophäen einer Auktion hochjagt: Da sind etwa ein ausgestopftes Kamel und eine als Koch verkleidete Puppe nebst Menukarte. Ein riskantes Spiel, denn die Nerven aller Beteiligten sind durch Diät geschwächt. Und der Heilbrunnen führt ein mysteriöses Eigenleben...

Cleveland, in den 1930er Jahren: Der reizbare Operndirektor Saunders, seine bezaubernde Tochter Maggie und sein treuer Assistent Max warten in einer Hotelsuite ungeduldig auf das Eintreffen von Tito Merelli, seines Zeichens der berühmteste Operntenor seiner Zeit: Er soll heute die Titelpartie in „Otello“ in der Oper von Cleveland singen, was beinah die ganze Stadt in freudige Aufruhr versetzt. Doch auch ein Tenor ist schließlich nur ein Mensch, der zu leicht den Verlockungen von gutem Essen, Wein und natürlich – der Damenwelt erliegt. Und so kommt es, wie es kommen muss: Der Opernheld hat sich übernommen, bekommt Probleme mit seinem Magen und, was für den zartbesaiteten Künstler viel schlimmer ist, mit seiner mitgereisten, überaus temperamentvollen Ehefrau und kann nicht auf die Bühne. Die Ereignisse überschlagen sich, denn „Otello“ darf einfach nicht platzen, das Haus ist schließlich ausverkauft und alle wollen Merelli hören! Doch woher jetzt einen Tenor nehmen?

Der Regisseur ist mit seinen Nerven am Ende. In nicht einmal 24 Stunden wird die Theaterpremiere der Komödie Nackte Tatsachen stattfinden, und die Schauspieler versagen. Oder haben sie sich gegen ihn verschworen? Gut, die Probenzeit war kurz für diesen Tür­auf­-Tür-­zu-­Reigen aus Zufällen, Verwechslungen, Koinzidenzen, es geht um Steuerhinterziehung, Immobiliendeals, Quickies und Familienzusammenführung, kurz: ein Potpourri menschlicher Leidenschaften. Die Generalprobe ist endlich holprig überstanden, doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Das Stück beginnt noch einmal, und diesmal sehen wir dem Ensemble von der Hinterbühne aus zu. Es ist Zeit vergangen, die Inszenierung weist einigen Verschleiß auf, die amourösen Verwicklungen fordern ihren Tribut, Spielverabredungen sind längst Verhandlungssache, doch auf magische Weise gibt es keine Toten, sondern den erlösenden Schlussvorhang. Und dann sehen wir das Stück ein drittes Mal – nimmt das denn nie ein Ende? Nein.

Gustav Kühnes Metier ist das Geldschrankknacken, welches er mit Hingabe betreibt. Als er in der Nacht zu seinem vierzigsten Geburtstag mit seinen beiden halbwüchsigen Söhnen von einem Einbruch nach Hause kommt, wird er von einem Kriminalkommissar in die Zange genommen. Er gelobt zu Gott, vierzig Jahre lang sein erlerntes Schlosserhandwerk nur noch legal zu betreiben, sollte der Kommissar keine belastenden Beweise finden. Er hat tatsächlich Glück, der Kommissar muss unverrichteter Dinge wieder gehen. Kühne wird achtzig, die Söhne haben reüssiert, der eine als Gymnasialdirektor und der andere als Großverleger. „Der kühne Gustav“ beschließt, sich selbst nach Ablauf seines Gelübdes zum Geburtstag einen Einbruch in eine „hübsche kleine Bank“ zu schenken. Seinen Söhnen sträuben sich die Haare. Aber der Verleger hat schließlich eine Idee, wie alle Beteiligten zu ihrem Recht und dem Ganzen zu einem überraschenden Happy-End zu verhelfen wäre.

Der Gutsbesitzer Klapproth möchte zu gerne einmal von seinem Neffen Alfred, den er dafür finanziell bei einer Geschäftsgründung zu unterstützen verspricht, eine Irrenanstalt von innen gezeigt bekommen und echte Irre erleben. Alfreds Freund Ernst Kissling empfiehlt ihm, seinem Onkel doch die Pension Schöller zu zeigen, deren Gäste ziemlich exzentrisch sind. Gutsbesitzer Klapproth, der die Gäste wirklich für Irre hält, amüsiert sich prächtig. Die Situation eskaliert allerdings, als Klapproth, zurückgekehrt auf sein Gut, von diesen vermeintlichen Irren besucht wird.

Im sittenstrengen Hause „Baumann“, hat sich die einzige Tochter Paula ausgerechnet den Rechtsanwalt als Bräutigam auserkoren, der mit Vater Ludwig (einem gewieften Senffabrikanten) wegen 2 Tonnen (zu wenig scharfem Senf) prozessiert. Der besagte Anwalt Dr. Fritz Gerlach versteht es, nicht nur die Tochter, sondern auch den Vater auf die Palme zu treiben. Die eine in Liebesglut, den anderen in Wutausbrüche. Ludwig ist nicht der nach außen hin konsequente Vertreter der Sittlichkeit, sondern einer, der zwar damit leben muß, daß seine liebe Frau Emma eine strenge Vertreterin des Mutterschutz- und Sittlichkeitsvereines ist, aber letztendlich sich ganz offen über dieses Verhalten mokiert und darüberhinaus auch lächerlich macht. Andererseits hat Ludwig, wie man heute sagen würde, „gewaltig Dreck am Stecken“. Seine Liaison mit einer Varietetänzerin, der „spanischen Fliege“, vor 30 Jahren, hat späte peinliche Folgen. Er zahlt ohne Wissen seiner Frau 21 Jahre lang Alimente für einen Sohn, den er in einer schwachen Stunde gezeugt haben soll. Ein zugesandtes Foto ist der Beweis für seine unerwünschte Vaterschaft. Emma will für ihre Lieben nur das Beste. Besonders für ihre Tochter Paula. Die soll eine gute Partie machen. Und dazu hat sie mit ihrer Freundin Mathilde aus Dresden ausgemacht, daß deren Sohn Heinrich, ihre Tochter heiraten soll. Mathildes Sohn ist ein junger, schüchterner Mann, von Beruf Assyrologe. Allein sein Beruf zeigt ihn als Menschen, der etwas weltfremd im Leben steht. Heinrich taucht unerwartet zu früh im Hause Baumann auf und wird prompt von Ludwig für „seinen Sohn“ gehalten. Daraus ergeben sich natürlich die größten Verwechslungen.

Gelegenheit macht Liebe, denkt sich Richard Willey, Staatsminister der Regierung, und trifft sich mit Jane, einer Sekretärin der Oppositionspartei, zu einem stimmungsvollen Tête-à-tête in einer Suite des Londoner Westminster- Hotels. Alles war so schön geplant - doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Als die beiden in ihrer Suite einen Toten entdecken, fürchtet Richard den politischen Skandal und Jane die Reaktion ihres cholerischen Ehemanns. Also versuchen Richard und sein zur Hilfe geeilter Sekretär George Pigden, die Leiche verschwinden zu lassen und dabei gleichzeitig Richards Verhältnis mit Jane zu verbergen, was allerdings erheblich erschwert wird durch den misstrauischen Hotelmanager, einen geschäftstüchtigen Kellner, Richards Ehefrau und weitere Personen, die unvermutet und im falschen Moment auftauchen.

Der Marmeladenfabrikant Friedrich Breitenbach wird von seiner Frau Adelheid an der kurzen Leine gehalten und mit gesunder, kulinarisch karger Kost abgespeist. Um davor Reißaus nehmen zu können, erschafft sich Breitenbach kurzerhand ein Alter Ego: Um mit seinem Freund Wipperling auf Schweinebratentour zu gehen, erzählt er seiner Frau, er sei jetzt Boxer und nutzt dabei die Namensverwandtschaft zum Meisterboxer Breitenbach. Es kommt, wie es kommen muss: Der Schwindel droht aufzufliegen, als der echte Meisterboxer Breitenbach zu einem Kampf in die Stadt kommt. Die Frau des Marmeladenfabrikanten will ihrem Mann natürlich beim Boxen zusehen, und dessen Tochter Lotte macht eine Liebesbekanntschaft mit dem echten Meisterboxer. Als auch noch die feurige Tänzerin Coletta Corolani in den Komödienring steigt, ist die Verwirrung perfekt ...

Das Stück handelt von der Gier des Menschen und der Ungezügeltheit seiner Wünsche, aber auch von den Machtverhältnissen in unserer Gesellschaft. Zeitlos wie das Stück soll auch die Inszenierung in keiner Zeit verhaftet bleiben. So mischen sich Gewänder und Stile verschiedener Jahrhunderte zu einem bunten Reigen menschlicher Befindlichkeiten.

Das Werk ist eine Zauberposse mit Gesang in drei Akten, die das Leben von drei Handwerksgesellen beschreibt, denen durch eine Machtprobe zwischen Fortuna und der Liebesfee Amorosa das große Los beschert wird. Zwei der drei Burschen treten zuerst das Glück mit den Füßen und werfen es hinterher beim Fenster raus, doch da letztlich die wahre Liebe siegt, kann der böse, verführerische „Unglücksgeist“, der die Knaben befallen hat, gebannt werden und Amorosa triumphiert.

Der biedere Beamte Leo Wurmser aus dem Innenministerium wird bei Beförderungen ständig übergangen. Rechtschaffenheit und Zuverlässigkeit reichen nicht aus, denn wieder ist ein Anderer - zufällig der Neffe des Ministers an - seiner Stelle die Karriereleiter hinaufgeklettert. Da kommt ihm die Beschwerde eines erzürnten Anrainers gerade recht: Im Hotel "zum Paradies" würden Zustände wie in einem Freudenhaus herrschen, die geradezu nach dem engagierten Eingreifen eines amtlichen Organs schreien. Zum ersten Mal in seinem Leben will Wurmser jetzt die Initiative ergreifen und so seine Karriere in Schwung bringen. Zu seiner allergrößten Verwunderung trifft Wurmser in dem verruchten Etablissement aber alle seine Vorgesetzten… und das nicht alleine. Findet Wurmser dadurch einen Weg in sein lang ersehntes "Paradies" der Beförderung?

Dr. Bergmann, der immer unter chronischer Geldknappheit leidet, hat schon seit geraumer Zeit eine ergiebige Geldquelle gefunden. Ein unvorhergesehener Zwischenfall läßt diese Quelle beinahe zum Versiegen bringen. Sein Freund Paul Forst und sein Diener bringen Dr. Bergmann immer wieder in neuerliche Schwierigkeiten, sodaß ein Hapy End immer aussichtsloser wird. Da kommt auch noch Tante Mona unerwartet zu Besuch...

Oh, wenn die liebe Verwandtschaft einen Lottotreffer vermutet . . .

Ein Tierarzt gewinnt eine Reise nach Indien. Wegen seiner Flugangst will er die Reise nicht antreten, schickt seine Tochter und Tante dorthin - um dann aber anderen seine Angst nicht eingestehen zu müssen, versteckt er sich mit seiner Frau im Haus.